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Was ist interne Unternehmenskommunikation?

Interne Unternehmenskommunikation im strengen Sinne meint die Kommunikation zwischen Unternehmensangehörigen. Dabei unterscheidet man drei Richtungen des Kommunikationsflusses:

  • hierarchisch
  • nicht-hierarchisch
  • gegen die Hierarchie

Der erste Punkt bezieht sich auf die typische Managementkommunikation vom Vorgesetzten zum Untergebenen, die zweite auf Kontakte zwischen Mitarbeiter_innen auf gleicher Ebene. Gegen die Hierarchie ist Kommunikation  beispielsweise, wenn Mitarbeitende z.B. in einer Umfrage ich Ansichten an eine höhere Hierachieebene kommunizieren. Natürlich kann Kommunikation gegen die Hierarchie auch spontan stattfinden.

Der obigen Begriff von interner Unternehmenskommunikation betuht auf einer scharfen Abgrenzung des Unternehmens von der Außenwelt. U.a. durch Onlinemedien wird diese Grenze jedoch immer durchlässiger: Mitarbeitende, die auch als solche zu erkennen sind, kommunizieren beispielsweise in Sozialen Netzwerken. Auch ist eine an Endverbraucher gerichtete Werbekampagne natürlich stets den eigenen Mitarbeitern, aber auch der Konkurrenz zugänglich. Heute spricht man deshalbe eher von „integrierter Kommunikation“.

Integrierte Kommunikation meint

  • die Abstimmung
  • aller Inhalte
  • und deren Darstellung, Platzierung u.a.

Ziel ist ein konsistentes Erscheinungsbild des Unternehmens.

Das Leitbild integrierte Kommunikation erfordert es, mögliche „Nebenwirkungen“ von Kommunikation auf die jeweils anderen Zielgruppen zu bedenken. Gleichzeitig ermöglicht sie es, doppelten aufwand zu vermeiden, indem Inhalte mehrfach verwendet werden.

 

 

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Blogging und Web-Technologien

Online-Journalisten bewegen sich naturgemäß in einem (informations-)technischen Umfeld. Das liegt daran, dass das Medium, in dem ihre Inhalte letztlich erscheinen, aus Informationstechnologie (Hard- und Software) besteht. Jedoch vertreten die meisten Praktiker heute die Auffassung, dass ein Online-Journalist oder eine Online-Journalistin nicht sämtliche technische Grundlagen „ihres“ Mediums beherrschen muss.

Diese Feststellung ist korrekt im Hinblick auf die weit vorangeschrittene Professionalisierung des Arbeitsfeldes. Damit einher geht eine zunehmende Arbeitsteilung, in der Mediengestalter und Screendesigner einerseits und Anwendungsentwickler andererseits (bild-)gestalterische und technische Arbeitsgänge übernehmen. Jedoch kann ein gewisses Grundverständnis, ein interessierte Blick über den Tellerrand des eigenen Berufsbildes, nicht schaden. Dies liegt daran dass:

    Online-Journalisten als Redakteure in der Regel über die letztliche Gestaltung des Dokuments entscheiden. Dazu müssen Sie den Kollegen aus anderen Berufen ihre Vorstellungen verständlich vermitteln können.
    Gleichzeitig ist der Online-Journalismus ein hochinnovatives Arbeitsfeld. Für einen kreativen Umgang mit der gesamten Möglichkeitspalette ist es wiederum notwendig, mit den vorhandenen Technologien und deren (jeweils aktuellen) Grenzen vertraut zu sein.

Das heißt letztlich nichts anderes als: Online-Journalistinnnen und -journalisten sollten – neben der Beherrschung des journalistischen Handwerkszeugs – neugierig und aufgeschlossen sein. Sie sollten sich bei Online-Angeboten dafür interessieren, welche Technologien dahinter stecken und vielleicht auch, mit welchen Technologien man sie verbessern könnte. Ausgangspunkt dafür ist, zum Beispiel mal auf eine Seite wie Self-HTML zu schauen.

Weitere empfehlungen folgen!

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